NMS-Charakteristik

Neue Mittelschule – NMS – seit dem Schuljahr 2012/13 gesetzlich im österreichischen Schulsystem verankert

Die Schulform der 10 – bis 14- Jährigen.

Die Schulentwicklung ist vor fünf Jahren aufgebrochen eine Schulform zu verwirklichen in der jedes Kind willkommen und Vielfalt eine Herausforderung ist. Jeder Jugendliche soll die Möglichkeit vorfinden, seine Stärken zu entdecken. Bei seinen Schwächen soll er pädagogische Unterstützung bekommen.
Schule wird als Lernort gesehen, an dem Leistung ein wesentlicher Bestandteil ist, wenn Wissenskompetenzen, Fertigkeiten und soziale Kompetenzen vermittelt werden. PädagogInnen arbeiten im Team zum Wohle der Jugendlichen zusammen. Nahtstellenübergreifende Zusammenarbeit mit der Volksschule, wie auch mit weiterführenden Schulen ist unter dem Blickpunkt der kontinuierlichen Entwicklung gefordert.

Nur wo das Lernen als Dialog aus Fehlern und Wissen Platz hat, passiert Lernen. Lernende, Schülerinnen und Schüler, übernehmen Eigenverantwortung und haben das Recht von Lehrern und Eltern bestmöglich dabei unterstützt zu werden.

Die NMS muss eine Schule sein in der der Mensch im Zentrum steht, in der Bildung – Ausbildung im Kontext mit persönlicher Bindung – vermittelt wird.

Der Lehrplan der NMS kurz gefasst:
Da im Lehrplan sowohl die Schulformorganisation als auch die Wissensinhalte geregelt werden, bekommt in Österreich jede Schulform ihren eigenen Lehrplan.

Allgemeine Bildungsziele
Die NMS soll mithelfen, dass junge Menschen Wissen erwerben, Kompetenzen entwickeln und Werte vermittelt bekommen.
Selbstständiges und kritisches Denken ist besonders zu fördern.

Allgemeine Didaktische Grundsätze
Schüler sollen im Unterricht die Möglichkeit haben sich zu starken Persönlichkeiten entwickeln zu können. Selbsttätigkeit, Lebensbezug, Chancengleichheit und Inklusion müssen den Schulalltag prägen.

Verbindliche Schul- und Unterrichtsplanung
Dieser Abschnitt gibt die Richtlinien vor, die für das Funktionieren des Schulalltags eingehalten werden müssen.

Verantwortung und Freiräume bei der Umsetzung
Vorgegebene Stundentafeln mit autonomen Spielräumen geben die Sicherheit einer vergleichbaren Ausbildung mit standortspezifischen Schwerpunkten.

Bildungs – und Lehraufgaben der einzelnen Fächer
Sie beinhalten einen Rahmen, der in jedem einzelnen Fach erfüllt werden soll. Dieser Teil ist für alle 10- bis 14-Jährigen ident. Chancengleichheit für jeden Schüler! Grundlegende und vertiefende Allgemeinbildung unterscheiden sich alleine in der Komplexität der Aufgaben.

 

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